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Ressourcen schonen und sparen

Sonne, Wind, Wasser, Biomasse oder Geothermie sind erneuerbare Energiequellen, die sich auf natürliche Weise immer wieder regenerieren. Sie basieren nicht auf Rohstoffvorräten, die mit der Zeit zur Neige gehen, wie es unter anderem bei den fossilen Energien wie Erdöl, Kohle oder Erdgas der Fall ist. In der Regel erzeugen erneuerbare Energien bei der Nutzung kaum Abfälle und Schadstoffemissionen.

Im Strombereich ist die Schweiz mit über 60 % der Produktion aus erneuerbaren Energiequellen eine Musterschülerin. Diese Energie stammt überwiegend aus unseren Wasserkraftwerken. Bei der Mobilität und Wärme hingegen besteht ein sehr grosses Verbesserungspotenzial. Nur 22 % unseres Gesamtenergieverbrauchs entfallen auf die erneuerbaren Energien.

Einige erneuerbare Energien sind bereits heute wirtschaftlich wettbewerbsfähig. Bei anderen liegen die Preise noch über den Marktpreisen. Dort braucht es deshalb vorübergehende Fördermassnahmen. Nach Ansicht der Mehrheit der Experten würde es uns langfristig aber noch teurer zu stehen kommen, nicht in saubere Energien zu investieren, vor allem wegen irreversibler und unkontrollierbarer klimatischer Veränderungen.

Die Energiestrategie 2050 setzt ein klares Signal, erneuerbare Energien in der Schweiz auszubauen. Sie bietet die Chance, langfristig Ressourcen und Umwelt zu schonen und unabhängiger zu werden vom Ausland und von begrenzten Energiequellen. Erneuerbare Energien gehören zu einem nachhaltig ausgewogenen Energiemix – auch zum Wohl künftiger Generationen. Quelle: EnergieSchweiz

Geothermie (Erdwärme)

Sonnenenergie (Strahlungsenergie)

Die im Erdinneren gespeicherte Wärme stammt zum einen von Restwärme aus der Zeit der Erdentstehung. Zum anderen erzeugen dort radioaktive Zerfallsprozesse primordialer Radionuklide und die durch Gezeitenkräfte verursachte Reibung zwischen fester Erdkruste und flüssigem Erdkern laufend weitere Wärme. Sie kann für Heizzwecke genutzt werden.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz finden sich hauptsächlich Niederenthalpie-Lagerstätten. In diesen Lagerstätten strömt die Wärme aus den tieferen Schichten aber nicht in dem Maße nach, wie sie durch eine geothermische Anlage entnommen wird, so dass sich der Bereich der Entnahmestelle abkühlt und die Entnahme nur über einen begrenzten Zeitraum von einigen Jahrzehnten möglich ist, nach der eine Regeneration des Wärmereservoirs notwendig wird. Oberflächennahe Anlagen können allerdings im Sommer mit Wärmeenergie aus Kühlprozessen aufgefüllt werden, indem die Transportrichtung der Energie umgekehrt wird. Geothermieprojekte erfordern eine sorgfältige Erkundung und Analyse der geologischen Gegebenheiten, da Eingriffe in den Schichtenaufbau schwerwiegende Folgen haben können. Quelle: Wikipedia

Sonnenenergie lässt sich direkt oder indirekt vielfältig nutzen. Die direkte Nutzung erfolgt mit Photovoltaikanlagen sowie als Sonnenwärme. Daneben „liefert“ die von der Atmosphäre und von der Erdoberfläche absorbierte Sonnenenergie mechanische, kinetische und potentielle Energie. Potentielle Energie entsteht, indem durch atmosphärische Prozesse Wasser in höhere Lagen transportiert wird.
Die Sonnenenergie erzeugt zudem in der Atmosphäre durch meteorologische Prozesse Winde. Diese Winde (= bewegte Luftmassen) enthalten kinetische Energie (Windenergie); sie erzeugen auf den Meeren Wellen (Wellenenergie). Pflanzen absorbieren die Strahlung im Zuge der Photosynthese und fixieren sie in Biomasse, die zur Energiewandlung genutzt werden kann. Auch die Nutzung der Umgebungswärme mittels Wärmepumpen mit oberflächennahen Erdwärmekollektoren oder von Luft-Luft-Wärmepumpen zählt zur Solarenergie. Grundsätzlich kann die Energie der Sonne neben der direkten Nutzung auch in Form von Bioenergie, Windenergie und Wasserkraft verwertet werden. 
Quelle: Wikipedia

EnergieSchweiz: Solarpotential Schweiz

über EnergieSchweiz

EnergieSchweiz ist die Plattform, die alle Aktivitäten des Bundesamts für Energie in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz unter einem Dach vereint. Das Programm EnergieSchweiz wurde 2001 vom Bundesrat ins Leben gerufen. Es sensibilisiert Menschen in der Schweiz zu Energiethemen, fördert innovative Projekte und unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften. Damit trägt das Programm massgebend dazu bei, dass Neues marktfähig wird, Fuss fassen kann und Sichtbarkeit erlangt. Erneuerbare Energien oder effizienter Umgang mit Energie: EnergieSchweiz berät und informiert Interessierte.

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